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MuñozKatia, RilovaElvira, Sánchez CidMeritxell, y 4 más


Reflexio#4
Reflexio#9
Reflexio#6
Flying Circus I&II
coleoptera
Reflexio#5
Reflexio#3
„Wartburg 353“; „Barkas“; „Trabant“; „Wartburg“
Schatzinsel
Münchhausen

Erik Weiser

Vivo y trabajo en

Fecha de nacimiento 15/01/1978

Currículo

www.erikweiser.de ## AUSSTELLUNGEN # 2014# Galerie Queen Anne, Leipzig; “Polymere im Licht”, Showroom/ Darmstädter Sezession – Ausstellung Freigelände Ziegelhütte, Darmstadt; “IN BEWEGUNG”/ Galerie Queen Anne, Baumwollspinnerei Leipzig; Einzelausstellung, “Polymere”/ Studienraum Carlfriedrich Claus, Annaberg Buchholz; »Hommage à Carlfriedrich Claus – Worte, verdichtet«# 2013# Galerie Queen Anne, Leipzig; „Nachbilder“/ Philippus Leipzig; „Das Neue Testament“# 2012# Galerie Queen Anne, Leipzig; „Coleoptera“, Showroom/ Vieten & Gaberdann, Hamburg; „peripheral visions“, „Coleoptera“# 2011# Prima Kunst Container, Kiel, c/o Stadtgalerie Kiel;“KUNSTGEWiNNSPiEL – Die Ausstellung”/ Kunstraum Benjamin Richard, Leipzig; Gruppenausstellung “Ende Neu”/ Galerie Heimeshoff, Essen; Gruppenausstellung “Aus der Reihe der Insekten”/ Kunstraum Benjamin Richard, Leipzig; “KUNSTGEWiNNSPiEL – Die Ausstellung”/ Kunstraum Benjamin Richard, Leipzig; Gruppenausstellung “foreign feathers”# 2010# Kunstraum Benjamin Richard, Leipzig; Gruppenausstellung “offen”/ strasserauf, Düsseldorf; “KUNSTGEWiNNSPiEL und Einzelarbeiten von Moritz Frei und Erik Weiser”/ Franfurter KunstBlock, Frankfurt; Gruppenausstellung “Fremdes und Vertrautes”# 2008/2009# Saatchi Gallery, London; second SHOWDOWN WINNER# 2005# Galerie KUB, Leipzig; part of documentary ‚„TU!“ about artists in Leipzig with exhibtion# 1999 – 2001# Alpha-Gallery, Freiberg; „weltall, erde, mensch“, permanent exhibition 1999 – 2001/ mdr TV – production, Leipzig; „Geschichte Mitteldeutschlands“# 1998/1999# Kunst Keller, Annaberg;„Totem“, „100 Jahre Bertolt Brecht“, „Aufgehoben“, „Pyramiden#“ PREISE# SHOWDOWN WINNER der Saatchi Gallery London 2008 ##

Descripción del trabajo

REFLEXIO# Die Arbeitsweise von Erik Weiser ist vielschichtig, hat aber immer wiederkehrende Momente und Motive. Eines dieser Motive könnte man als „Recycling“, neudeutsch auch „Upcycling“ genannt, bezeichnen. Recycling heißt immer, ein schon vorhandenes Material zu nutzen und es in einem Verarbeitungsverfahren zu einem neuen, wertigeren Produkt umzufunktionieren. Ein gutes Beispiel für diese, in der bildenden Kunst doch recht ungewöhnliche, Herangehensweise sind die Bilder, Installationen und Plastiken Weisers, die aus verschiedenen Reflektoren gearbeitet sind. Das Material und die Haptik der Reflektoren macht hierbei den Reiz der Arbeiten aus: Das im Alltag ständig integrierte Material, sei es an Schulranzen, Fahrrädern oder Baustellenumrandungen, hat den Zweck sichtbar zu sein, vor allem in Verbindung mit Bewegung und herauf fallendem Licht. In den Arbeiten spielen die Parameter Licht und Bewegung eine ebenso große Rolle. Die Plastiken und Wandinstallationen verändern ihr Erscheinungsbild fortlaufend, je nachdem wie der Lichteinfall ist, welche Lichtquellen es gibt und wo sich der Betrachter im Raum zu der Arbeit befindet, wobei der meist geometrische, sehr strukturierte und ästhetische Aufbau der Arbeiten das Auge trotzdem nicht überfordert. Text: Sophia Pietryga, 2014 ## COLEOPTERA# In Verbindung mit Autos sind Insekten vor allem eines: lästig. Dass aber etwa flotte Flitzer und Fliegen mehr gemein haben, als dass Letztere die Kühler Ersterer nach einer rasanten Fahrt „zieren“, zeigt Erik Weiser mit seinem atemberaubenden Wandobjekt „coleoptera“. Denn hier entstehen aus Autos Insekten. In seinen Objekten löst er die starre, kompakte Form der Fahrzeuge in anmutende leichte Tierchen auf. Er verwandelt spielerisch die einheitlich wirkenden Autos in kleine Individuen aus Metall und Plastik. Mittels gezielter Zerstörung unter einer 30 Tonnenpresse wurden die Spielzeugautos in zahlreiche Einzelteile zerlegt und danach in Feinstarbeit wieder neu und leicht abgeändert zusammengesetzt. Jedes Einzelne erhält so ein neues, eigenes Aussehen, das dennoch immer an das Original erinnert. Frisch lackiert werden die entstanden Käfer und Fliegen verschieden gruppiert und in Insektenkästen, wie man sie aus Naturkundemuseen kennt, präsentiert. Zwischen einem und sechs Insekten finden sich in den unterschiedlich großen Kästen. Mehrere von diesen werden dann, abhängig von den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten des Ausstellungsortes, zu einem Wandobjekt angeordnet. Aber auch einzeln gehängte Insektenkästen haben eine anziehende Wirkung auf Groß und Klein.

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